Versicherungsfachbüro Paul-Heinz Münch
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Was leistet eine Private Krankenvollversicherung?
Der privaten Krankenversicherung fallen im Rahmen der sozialen Sicherung folgende Aufgaben zu:
  • Übernahme des vollen Krankheitskosten-Schutzes für Personen die nicht gesetzlich pflichtversichert sind.
    (Durch die Krankheitskosten-Vollversicherung)
     
  • Übernahme eines ergänzenden Versicherungsschutzes für in der GKV versicherte Personen.
    (Durch die Krankheitskosten-Zusatzversicherung)
     
  • Absicherung zusätzlicher Aufwendungen, die durch einen Krankenhausaufenthalt entstehen.
    (Durch die Krankenhaustagegeld-Versicherung)
     
  • Ersatz des Verdienst- bzw. Einkommensausfalles wegen Arbeitunfähigkeit
    (Durch die Krankentagegeld-Versicherung)
     
  • Ersatz der wegen akuter Erkrankung bzw. Unfall im Ausland entstandenen Kosten medizinisch notwendiger Behandlung und der Mehrkosten eines medizinisch notwendigen Rücktransports.
    (Durch die Auslandsreise-Krankenversicherung)
     
Was leistet eine Private Krankenvollversicherung nicht?
Keine Leistungspflicht besteht unter anderem:
  • für solche Krankheiten einschließlich ihrer Folgen sowie für Folgen von Unfällen und für Todesfälle, die durch Kriegsereignisse verursacht, oder als Wehrdienstbeschädigung anerkannt sind;
  • für auf Vorsatz beruhende Krankheiten und Unfälle einschließlich deren Folgen sowie für Entziehungsmaßnahmen einschließlich Entziehungskuren;
  • für Behandlungen durch Ärzte, Zahnärzte, Heilpraktiker und in Krankenanstalten, deren Rechnungen der Versicherer aus wichtigem Grunde von der Erstattung ausgeschlossen hat;
  • für Kur- und Sanatoriumsbehandlungen sowie für Rehabilitationsmaßnahmen der gesetzlichen Rehabilitationsträger, wenn der Tarif nichts anderes vorsieht;
  • für ambulante Heilbehandlungen in einem Heilbad oder Kurort. Diese Einschränkung entfällt, wenn die versicherte Person dort ihren ständigen Wohnsitz hat oder während eines vorübergehenden Aufenthalts aufgrund einer akuten Erkrankung einer Heilbehandlung bedarf;
  • für Behandlungen durch Ehegatten, Eltern oder Kinder. Nachgewiesene Sachkosten werden erstattet;
  • für eine durch Pflegebedürftigkeit oder Verwahrung bedingte Unterbringung;

Quelle: INNOSystems GmbH